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Praxis /Tipps

Praxistipp: Funktionierende Hör- und Sehbehelfe als zentrale Voraussetzung um geistigen Abbau und psychischen Auffälligkeiten vorzubeugen oder diese zu verlangsamen bei Menschen mit Einschränkungen

Gepostet am 22. Dezember 2016 um 16:30

Leicht sarkastische Einleitung: Um zu erfahren wie gut ein Hörgerät arbeitet ist es recht nützlich darauf zu achten wie weit eine echte Kommunikation mit der Person möglich ist wie sehr sie auf gefragtes oder gesagtes konkret im Gespräch eingeht. Das heißt beide müssen bereit sein einen Dialog zu führen inkl. ernsthaft zuhören und eingehend antworten, etc..

Checkliste Hörsinn / Hörgerät:

1. Hörgeräteträger sollten die Ohren halbjährlich vom Ohrenarzt reinigen lassen.

2. Batterien müssen funktionieren im Hörgerät: Wenn jemand das Gerät selbst nicht mehr bedienen und warten kann ist es uU nötig die Batterie zweimal wöchentlich zu wechseln.

3. Alle sechs Wochen Filter beim Hörgerät wechseln.

4. Alle drei Monate (mindestens alle sechs Monate) Hörgerät im Fachgeschäft reinigen lassen.

Checkliste Sehsinn / Sehbehelfe / Brillen:

1. Woran kann man merken, dass jemand schlecht sieht: Sehr nah rangehen an die Seiten beim Lesen oder Zeichnen; Augen-zusammenkneifen beim Schauen.

2. Bi- oder Trifokalbrillen können kognitiv eine Überforderung darstellen.

3. Psychische Dimension beim Schauen. Nahbrille zu Halbbrille umarbeiten weil der Klient seine Brille die ganze Zeit tragen möchte.

Persönliche Anmerkung: in meiner Praxis als aufsuchender gerontologischer Betreuer führt der Bereich Hör- und Sehbehelfe nicht selten zu Konflikten: Weil diese den körperlichen Bereich betreffen. Aber aus Sicht der Pflege oft ein nice-to-have darstellen aus gerontologischer Sicht ein „must-have“ – aus fachärztlicher Sicht ist kein Hörgerät oder ein nicht funktionierendes DAS GRÖSSTE DEMENZRISIKO!

 

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